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Sozialpolitik

"Gerechtigkeit erhöht ein Volk,
Unrecht macht ihm Schande!"

 
(Sprüche 14, 34)
 
"Warum" fragten Pfarrerin Bärbel Danner und Pfarrer Paul Schobel am 03. April 2004 in Stuttgart im Rahmen des europaweiten Aktionstages gegen Sozialabbau "um alles in der Welt, ist das den Politikern heute nicht mehr zu vermitteln?!"
 
In unserer Arbeit begegnen wir denen, die nicht zuletzt in Folge staatlicher Deregulierung und massiven Sozialabbaus schon unter die Räder gekommen sind: Menschen, die nicht nur ihr finanzielles Auskommen, die ihre Arbeit verloren haben, sondern auch ihre Wohnung und damit dem letzten Rest und Recht auf Privatheit verlustig gegangen sind. Wir begegnen und unterstützen Menschen, die am unteren Ende der sozialen Skala angelangt sind. Menschen, die im Alltag mühsam um ihre Würde kämpfen.

Dieser alltägliche Kampf ist seit Jahresbeginn noch aussichtsloser. Das 4. Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt (in der Öffentlichkeit als Hartz IV bekannt) kürzt ausgerechnet bei Sozialhilfe-EmpfängerInnen bzw. Arbeitslosenhilfe-EmpfängerInnen die ohnehin schon geringen staatlichen Leistungen. Ausgerechnet bei den Ärmsten wird gespart, damit man es den Reichen geben kann (zeitgleich mit dem Inkrafttreten von Hartz IV trat die Senkung des Spitzensteuersatzes in Kraft).

"Auf allen Erwerbslosen liegt nun so eine Art Anfangsverdacht, als hätten sie ihre Arbeitslosigkeit selbst verschuldet. Da werden Opfer zu Tätern gemacht, und das ist schamlos!" (Danner/ Schobel am 03.04.2004)

In unserer Arbeit erleben wir, wie Armut die Menschen demütigt und ihnen keinen Raum lässt, Hoffnung zu schöpfen.

Im Rahmen unserer begrenzten Möglichkeiten stellen wir Menschen am Rande Wohnraum zu Verfügung, abgeschlossene Wohnungen, die die Voraussetzung für ein menschenwürdiges Leben darstellen. Wir wollen auch nicht schweigen in einer Zeit, in der die meisten Meinungsbildner in unserem Land weiteren Sozialabbau predigen. Wir werden uns weiterhin der primitiven Logik von Markt und Wettbewerb entgegenstellen und uns für die Entrechteten einsetzen.

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