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Soziale Arbeit

Probleme, welche die Arbeit erschweren
 
1. Schlechtere Rahmenbedingungen
Hierzu gehören Einschnitte bei den Sozialleistungen, wie z.B. die Kürzungen bei der Arbeitslosenunterstützung. Dies führt zu einer zunehmenden Armut. Persönlich bedeutet das für die Betroffenen ein nochmaliges "Abrutschen" mit dem Gefühl weiterer Entwertung. Die politisch gewollte geringere materielle Versorgung armer Menschen lässt den Ausspruch auf ein Leben in Würde zur Farce werden.
Eine Verdrängung von oben nach unten findet sowohl auf dem Wohnungs- als auch auf dem Arbeitsmarkt statt, so dass der Personenkreis der (ehemals) Wohnungslosen Ausgrenzung von allen Ressourcen erlebt.

2. Verjüngte Klientel mit komplexen Problemlagen
Die Verjüngung unserer Klientel sowie die Zunahme an immer komplexeren Problemlagen schlägt sich in der Dauer begleitenden Beratung nieder.
Es gibt Personen, die nur mit Hilfe längerfristiger Begleitung ihre Wohnung halten können. Das ist aber immer noch effektiver und langfristig kostengünstiger als erneute Obdachlosigkeit.
Anzumerken bleibt noch, dass sich die Integration nicht linear zur Beratungsdauer entwickeln kann. Rückschläge, nach einer anfänglichen Stabilisierung, sind nicht selten.

3. Konzeptionelle "Lücken"
Bewohner, welche die begleitende Beratung beendet haben und nach einer gewissen Zeit wieder Unterstützung benötigen, werden natürlich mit ihren Problemen nicht alleine gelassen. Da es für diese Personen jedoch keine Kostenersätze mehr gibt, binden sie Beratungs- und Verwaltungsressourcen, die "zu Lasten" derer gehen, die noch in begleitender Beratung sind.

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