Heimstatt Esslingen e.V.
         
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Chronik

Wirksame Hilfe zieht ihre Kreise
 
Wenn Menschen wieder auf die Füße gestellt werden, wird das auch über konfessionelle Grenzen hinweg wahrgenommen: Der katholische Kirchenbezirk Esslingen hat 1994 ein Haus gekauft und betreibt mit zwei Ordensschwestern (St.Vinzenz) einen Tagestreff mit Mittagstisch und medizinischer Ambulanz für die Allerärmsten.

Aber auch kreative Theaterarbeit mit unseren Bewohnern wurde immer wieder ein Erfolg. Für viele ist es eine bislang nie gemachte Erfahrung, verschüttete künstlerische Gaben zu entdecken. Gleichzeitig empfinden sie es als ungeheure Aufwertung, dafür Applaus und erstmals auch Anerkennung zu erhalten. Diese Arbeit hat sich heute in den eigenständigen Verein "Kultur am Rande" weiterentwickelt, in dem nicht wenige Heimstattbewohner engagiert sind.

22 Jahre diakonische Arbeit mit Wohnungslosen haben ein anderes Klima gegenüber Randgruppen in der Stadt geschaffen. Vor einigen Jahren gab es eine heftige Attacke eines Abgeordneten gegen die wilden Bauten im Esslinger Berberdorf. Es war ein populistischer Versuch, Wählerstimmen zu gewinnen. Die Aktion wurde ertränkt in einer Flut von Leserbriefen, die entrüstet fragten, warum man diesen Armen auch noch das Letzte wegnehmen will.

 
War vor 22 Jahren noch Gleichgültigkeit und Vertreibung die Regel, werden heute die Probleme von Randgruppen sensibler wahrgenommen und hinterfragt. Das kirchliche Engagement für Arme hat die soziale Atmosphäre in Esslingen verändert.
 
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Theaterarbeit hilft, verschüttete künstlerische Gaben zu entdecken

Protest gegen Wohnungsnot stößt heute nicht mehr auf taube Ohren